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Die Steuer und das Geschäftsessen

Nicht vergessen: Setzen Sie Ihr Geschäftsessen gleich von der Steuer ab.


In unserem heutigen Blog dreht sich alles um die Steuer. Wie im vergangenen Beitrag „Geschäftsessen erfolgreich planen“ erwähnt, teilen wir mit Ihnen heute die versprochenen Infos zur steuerlichen Absetzbarkeit von Geschäftsessen. Wussten Sie, dass sich in einigen Fällen die Kosten zu 100% versteuern lassen? Zu bestimmten Anlässen ist dies wieder nur zu 50% möglich; allerdings kann es auch sein, dass keiner der genannten Fälle zutrifft. Falls nun lauter Fragezeichen vor Ihrem Kopf herumschwirren, helfen wir Ihnen gerne sich in der Welt der steuerlich absetzbaren Geschäftsessen zurecht zu finden.

Alles was Sie zu diesem Thema wissen müssen, haben wir einfach für Sie zusammengefasst.

by Pixabay.com on Pexels


Bewirtungsspesen von Geschäftsfreunden.


Ihr Business-Essen mit Geschäftsfreunden (!) kann grundsätzlich von der Steuer abgesetzt werden, da es unter sogenannte „Bewirtungskosten“ fällt. Dabei versteht das Gesetz unter Geschäftsfreunde „Personen, mit denen der Steuerpflichtige in geschäftlicher Verbindung steht oder diese anstrebt“. Darunter fallen auch die Arbeitnehmer der Geschäftsfreunde, jedoch nicht Ihre eigenen Angestellten. Die Bewirtung an sich kann aber sowohl im eigenen Betrieb als auch außerbetrieblich, wie in einem Restaurant, stattfinden.

Achtung: Eine registrierte Rechnung ist unabdingbar, d.h. ein handschriftlicher Beleg reicht nicht aus! Zusätzlich benötigen Sie auf der Rechnung Angaben zum Zweck und Namen der Teilnehmenden, um einen fehlerfreien Steuerabzug zu ermöglichen.

#CorpLifeTipp: Damit Sie garantiert auf nichts vergessen, empfehlen wir die in Österreich einzigartige App „ Clevexa“. Auf dieser können Sie nicht nur sofort digital alle benötigten Informationen eintragen, sondern erhalten auch die Rechnung gleich auf die App. Diese Angaben gelangen abschließend gesammelt an die Buchhaltung und Sie ersparen sich sämtliche Zettelwirtschaft. (Zugegeben, diese Empfehlung ist nicht ganz uneigennützig ;))


Nun zurück zur ursprünglichen Frage: Wann können Sie Ihr Geschäftsessen zu welchem Anteil geltend machen?


100% – Ihr Geschäftsessen ist vollständig abzugsfähig, wenn …

  • dieses einen „Entgeltcharakter“ hat und Sie zum Beispiel als Journalist einen Informanten für erbrachte Infos zum Essen einladen.
  • dieses „Teil einer Leistung“ darstellt, also beispielsweise Sie die Bewirtungskosten bereits im Schulungspreis miteinberechnet haben.
  • keine „Repräsentationskomponente“ (*Bewirtung in Ihrem Haushalt, aus persönlichem Anlass, …) vorzuweisen ist.
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by Kaboompics.com on Pexels


50% – Ihr Geschäftsessen ist teilweise abzugsfähig, wenn …

  • es sich hierbei um einen werbewirksamen Anlass handelt, wobei die Repräsentationskomponente eine weitaus geringfügigere Rolle spielen muss; in der Praxis wäre dies z.B. ein Essen VOR einem möglichen Geschäftsabschluss.  
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by Jay Wennington on Unsplash


0% – Ihr Geschäftsessen ist nicht abzugsfähig, wenn …

  • Sie ein Business-Essen rein zu Repräsentationszwecken veranlassen, wie etwa zur Feier eines abgeschlossenen Deals.
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Welche Erfahrungen haben Sie mit der steuerlichen Absetzbarkeit von Geschäftsessen gemacht? Wie geht es Ihnen dabei? Teilen Sie Ihre Erkenntnisse in den Kommentaren.


Übrigens: Weitere nützliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf der Website der WKO.

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Datum:

12. März 2019

Autor:

CorpLife

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Hermann
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Hermann

Toller Artikel, wirklich hilfreich! Das Problem bei diesen Themen sind meiner Meinung nach immer fehlende Informationen und komplizierte Regeln, darum bin ich sehr froh, dass hier darüber geschrieben wird. Weiter so!!

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