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Handschlag.

Fun-Fact Donnerstag: Der internationale Tag des Handschlags.


Heute ist der 27. Juni und somit ein ganz besonderer Tag – der internationale Tag des Handschlags. Richtig gelesen, der letzte Donnerstag im Juni steht seit 2009 ganz im Zeichen des ältesten menschlichen Rituals, dem Handschlag. Zurückzuführen ist der “Ehrentag” auf eine US-amerikanische Beraterfirma, die auf die Bedeutung des Handschlags in der Gesellschaft aufmerksam machen wollte:


Denn ein Mensch gibt anderen durchschnittlich 15.000 Mal im Leben die Hand! Wussten Sie das? Weiters ist der Handschlag normalerweise die erste körperliche Begegnung und beeinflusst die weitere zwischenmenschliche Wahrnehmung. Eine Studie aus Iowa zeigte zum Beispiel, dass Bewerber, die einen guten Eindruck beim Händeschütteln hinterließen, eher den Job bekamen.

Handschlag
by rawpixels on Pexels


Von toten Fischen und Zangen.

Daher regt der internationale Tag des Handschlags auch an, den eigenen Handschlag zu reflektieren. Der “tote-Fisch-Handschlag” bzw. “der Zangengriff” sollten zum eigenen Vorteil bei wichtigen Geschäftsmeetings eher gemieden werden. Eine selbstbestimmte, nicht zu leichte, aber nicht zu feste Begrüßung ist ideal. 

Wie geben Sie anderen die Hand, welcher Handschlagtyp sind Sie und wie läuft der richtige Handschlag ab? Lesen Sie weiter und finden Sie’s gleich heraus. 

Woher der heutige Handschlag stamm ist noch unklar. Vermutlich findet er aber seinen Ursprung im 5 Jh. vor Christus im alten Griechenland. Als Zeichen des Friedens (keine Waffe = freie Hand) begrüßte man sich damals mit einem Handschlag.


Welcher Handschlagtyp sind Sie?

Verraten Sie es uns in den Kommentaren!


Typ 1: Der Otto-Normal-Handschlag.

Unkompliziert und standardmäßig ist der Handschlag des Otto-Normal-Grußes: Kurz und bestimmt, aber auch nicht zu fest, in Begleitung eines freundlichen Lächelns. So begrüßt sich der Profi. Was den optimalen Händedruck außerdem noch auszeichnet, erfahren Sie weiter unten.


Typ 2: Der der-Stärkere-gewinnt-Handschlag.

Unser zweiter Handschlag ist vor allem unter Männern verbreitet: Während des Kräftevergleichs, werden die Hände so lange mit festen Druck geschüttelt, bis der erste loslässt und der Stärkere gewinnt.


Typ 3: Der tote-Fisch-Handschlag.

Der schlaffe Händedruck ist ein absoluter Karrierekiller unter den Handschlägen, da er auf eine durchsetzungsschwache Persönlichkeit deutet. Psychologen vermuten auch, dass diese Art der Begrüßung typisch für pessimistische Menschen sei. Weiters wird der sehr lockere Handschlag auch mit Schüchternheit assoziiert.


Typ 4: Der Distandschlag (= Distanz + Handschlag ;)).

Nach dem Grundsatz “mein Vertrauen musst du dir erst noch erarbeiten” geht die Hand bei dieser Begrüßung weiter weg vom Körper, um eine größtmögliche räumliche Distanz zu schaffen. Allerdings kann dies auch ein Zeichen der Antipathie sein.


Typ 5: Der Zangenschlag.

Der Zangenschlag ist aus den Begriffen Zangengriff und Handschlag abgeleitet. Hier ist der Name Programm: Denn dieser Typ drückt nicht einfach die Hand, nein, sie wird buchstäblich in die Zange genommen und so bald auch nicht losgelassen. Er will wissen, was sein Gegenüber alles aushält, vermittelt aber auch gleichzeitig die Botschaft “Ich weiß, was ich möchte und nehme es mir auch”.


Quelle: karrierebibel.de.

Welchem Handschlagtyp sind Sie bereits begegnet bzw. welche anderen Formen kennen Sie noch? Schreiben Sie es in die Kommentare.


So geht der richtige Handschlag.

Wem ist das nicht schon einmal passiert: Sie treffen auf eine neue Person, sei es aus dem Berufs- oder auch Privatleben, und der Handschlag läuft gar nicht nach Plan. Während Sie auf eine eher kurze Begrüßung setzen, drückt Ihr Gegenüber stark zu und zieht Sie schon in seine eigene Richtung. Das wiederum ist Ihnen unangenehm. Sie sehen sich gegenseitig an und merken, nein, das war nicht der ideale Handschlag, lachen sich an und gehen getrennte Wege.

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Der Klassiker beim flüchtigen Handschlag.


Damit sich das nicht wiederholt, finden Sie hier die wichtigsten Knigge-Regeln. Dann klappt es auch beim nächsten Mal.

  • Achten Sie auf saubere und trockene Hände. 
  • Stecken Sie Ihre freie Hand nicht in die Hosen- bzw. Jackentasche ein.
  • Der Handschlag ist nicht zu schlapp, aber auch nicht zu fest.
  • Empfohlen wird drei Mal bzw. drei Sekunden lang die Hände zu schütteln.
  • Bei geschäftlichen Begrüßungen obliegt es dem Höheren, ob er Ihnen den Handschlag gibt. Drängen Sie sich keinesfalls auf.


Zum Abschluss möchten wir Ihnen ein geniales Video zu diesem Thema nicht vorenthalten: Wer repräsentiert unglückliche Handschläge besser als jeder andere? Richtig, Donald Trump. Viel Spaß beim Anschauen 😉


Wir konnten nicht entscheiden, welche unsere Lieblingszene ist. Sie?

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Datum:

27. Juni 2019

Autor:

CorpLife

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